Zum Inhalt der Seite

Kritik an Hamburgs Einsatz für Reederei

Hamburg. Das geplante stärkere Engagement der Stadt Hamburg bei der Reederei Hapag-Lloyd stößt auf Kritik. »Daß der Staat zu günstigen Zinsen einen Kredit aufnimmt, um damit ein hochverzinstes Darlehen von Hapag-Lloyd zu tilgen, halte ich für bedenklich«, sagte der Vorsitzende der Monopolkommission, der Wirtschaftsprofessor Justus Haucap, der Welt am Sonntag (Hamburg-Ausgabe). Der Vorgang sei »im Sinne der Beihilfekontrolle bedenklich«. Die Hansestadt will weitere 420 Millionen Euro in die Reederei investieren, um sie am Standort zu halten.

(dapd/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 20.02.2012, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!