Zum Inhalt der Seite

Tote bei Anschlag auf Schiiten in Pakistan

Peshawar. Bei einem Selbstmordanschlag im Nordwesten Pakistans sind am Freitag mindestens 23 Menschen getötet und 54 weitere verletzt worden. Der Attentäter habe seine Bombe inmitten eines belebten Markts der Stadt Parachinar während des Freitagsgebets unweit von einer schiitischen Moschee gezündet, sagte ein Verwaltungsbeamter der Nachrichtenagentur AFP. Eine Splittergruppe der Taliban bekannte sich zu dem Anschlag. Nach Angaben von Anwohnern wurden mindestens acht Geschäfte des Markts durch die Explosion zerstört. Der Anschlag ereignete sich während eines Freitagmarkts in einem vorwiegend von Schiiten bewohnten Viertel. Ein Mann, der sich als Anführer der Extremistengruppe Tehreek-e-Taliban ausgab, sagte AFP am Telefon, der Anschlag sei in Vergeltung für Angriffe schiitischer Stammeskämpfer auf Sunniten erfolgt. (AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 18.02.2012, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!