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Cronenbergs Ding

Der kanadische Filmregisseur David Cronenberg (»A History of Violence«) will sich den Erfolg seiner neueren Filme nicht zum Vorwurf machen lassen. Fans seiner alten Filme wie des Telepathie-Schockers »Scanners – Ihre Gedanken können töten« (1981) würden ihm mitunter vorwerfen, daß seine neueren Produktion zu angepaßt seien, zu sehr Mainstream. Er tue das mit einem Schulterzucken ab, sagte der 68jährige dem britischen Guardian. Denn solche Leute wünschten sich von ihm die immer gleiche Art von Filmen. Im Grunde wollten sie aber einfach nur »wieder zehn Jahre alt sein und sich heimlich ›Scanners‹ ansehen. Aber das ist ihr Ding«. Sein Ding sei es, Neues zu machen, Dinge zu erforschen. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 07.02.2012, Seite 12, Feuilleton

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