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Zentralbank gegen Transaktionssteuer

Amsterdam. Die niederländische Zentralbank will den eigenen Finanzsektor schützen und hat sich deshalb gegen die Einführung einer europaweiten Finanztransaktionssteuer ausgesprochen. De Nederlandsche Bank erklärte am Montag, die Abgabe auf Aktien- und Anleihengeschäfte würde den Niederlanden wegen ihrer zahlreichen Banken, Versicherungsunternehmen und Pensionsfonds unverhältnismäßig schaden. Die negativen Auswirkungen seien unvorhersehbar, besonders, wenn die Steuer weltweit angewandt werde. Ähnlich hatte bislang vor allem die britische Regierung argumentiert, die um die Profitabilität des Finanzplatzes London fürchtet.

Die EU-Kommission hatte die Einführung einer solchen Transaktionssteuer im September vorgeschlagen. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 07.02.2012, Seite 9, Kapital & Arbeit

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