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31.01.2012
- → Inland
UFO kündigt Tarifgemeinschaft
Frankfurt/Main. Die Gewerkschaften ver.di und die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) haben ihre Zusammenarbeit bei den Tarifverhandlungen für rund 50000 Beschäftigte der Lufthansa eingestellt. Während ver.di am Donnerstag abend einem nachgebesserten Angebot der Lufthansa zustimmte, will die UFO für die von ihnen organisierten Flugbegleiter weiterverhandeln. Die erst vor wenigen Wochen gebildete Tarifgemeinschaft mit ver.di wurde gekündigt.
Die 28000 von ver.di organisierten Beschäftigten am Boden, in der Technik und bei Luftfracht erhalten 3,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt. Zusätzlich sei eine Erhöhung des Zuschlags zum Urlaubsgeld auf jetzt 1075 Euro vereinbart worden. Die Tarifkommission nahm die Vereinbarung am Donnerstag abend an, nachdem die Lufthansa ihr Angebot vom Vortag nachgebessert hatte. Die Gewerkschaften hatten ursprünglich 6,3 Prozent mehr Lohn gefordert. Der neue Vertrag gilt rückwirkend zum 1. Januar 2012 und hat eine Laufzeit von 13 Monaten. Ein UFO-Sprecher begründete das Nein seiner Organisation in einer am Freitag veröffentlichen Pressemitteilung mit dem Festhalten an den Kürzungsplänen für die rund 17000 Flugbegleiter abzurücken. Das Unternehmen will in den kommenden Jahren 1,5 Milliarden Euro einsparen. (jW)
Die 28000 von ver.di organisierten Beschäftigten am Boden, in der Technik und bei Luftfracht erhalten 3,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt. Zusätzlich sei eine Erhöhung des Zuschlags zum Urlaubsgeld auf jetzt 1075 Euro vereinbart worden. Die Tarifkommission nahm die Vereinbarung am Donnerstag abend an, nachdem die Lufthansa ihr Angebot vom Vortag nachgebessert hatte. Die Gewerkschaften hatten ursprünglich 6,3 Prozent mehr Lohn gefordert. Der neue Vertrag gilt rückwirkend zum 1. Januar 2012 und hat eine Laufzeit von 13 Monaten. Ein UFO-Sprecher begründete das Nein seiner Organisation in einer am Freitag veröffentlichen Pressemitteilung mit dem Festhalten an den Kürzungsplänen für die rund 17000 Flugbegleiter abzurücken. Das Unternehmen will in den kommenden Jahren 1,5 Milliarden Euro einsparen. (jW)
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