Zum Inhalt der Seite

Stadtverordneter zeigt Hitlergruß

Cottbus. Mit dem Zeigen des Hitlergrußes hat ein Vertreter der rechtsextremen NPD für einen Eklat in der Cottbuser Stadtverordnetenversammlung gesorgt. Die Kommune werde nach dem Vorfall am Mittwoch abend Anzeige gegen den NPD-Abgeordneten Frank Hübner erstatten, sagte ein Rathaussprecher am Donnerstag. In der Abstimmung ging es darum, sich einem Protestaufruf von Bürgern unter dem Motto »Cottbus bekennt Farbe« anzuschließen. Darin wird zu einer Gegendemonstration zu einem am 15. Februar geplanten NPD-Aufmarsch aufgefordert. Dem Votum schlossen sich – abgesehen von den beiden NPD-Vertretern – alle Stadtparlamentarier an.

(dapd/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 27.01.2012, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!