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Israelis protestieren gegen Ultraorthodoxe

Jerusalem. In Israel haben mehrere tausend Menschen gegen Übergriffe ultraorthodoxer Juden auf säkulare Bürger protestiert. »Wir wollen kein Teheran werden«, hieß es auf Plakaten der Demonstranten, die sich am Dienstag abend in Beit Schemesch bei Jerusalem versammelten. Präsident Schimon Peres hatte zuvor eindringlich zur Teilnahme an dem Protest aufgerufen. Auslöser für die Kundgebung war der Fall eines achtjährigen Mädchens, das auf dem Schulweg von Männern angespuckt worden war, weil es angeblich nicht züchtig genug gekleidet war. Unterdessen hat die Stadtverwaltung von Jerusalem am Mittwoch grünes Licht für den Ausbau der von der UNO als illegal angesehenen Siedlung Gilo im Ostteil der Stadt gegeben. (Reuters/AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 29.12.2011, Seite 2, Ausland

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