-
17.12.2011
- → Ausland
Guatemala: Prozeß gegen Paramilitärs
Guatemala-Stadt. Fünf ehemalige Paramilitärs müssen sich in Guatemala wegen eines an Bauern verübten Massakers vor Gericht verantworten. Wie am Donnerstag bekannt wurde, beschloß die Richterin Carol Flores die Eröffnung eines Verfahrens wegen mutmaßlicher Beteiligung an der Tötung von 262 Bauern im Jahr 1982 in der Ortschaft Plan de Sánchez im Bezirk Baja Verapaz nördlich von Guatemala-Stadt. Die Staatsanwaltschaft wirft den Angeklagten, ehemaligen Mitgliedern der ultrarechten Patrouillen für zivile Selbstverteidigung (PAC), unter anderem Mord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland