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Uralte Symbiose

Wissenschaftler aus Göttingen haben in einem 52 Millionen Jahre alten indischen Bernstein Belege für eine heute noch vorkommende Form des Zusammenlebens von Pilzen und Pflanzenwurzeln gefunden. Bei dieser Symbiose vergrößert der Pilz mit seinen Zellen die Wurzeloberfläche der Wirtspflanze und unterstützt deren Nahrungsaufnahme, wie eine Sprecherin der Universität Göttingen erläuterte. Im Gegenzug liefere die Pflanze dem Pilz Energie in Form von Zuckern. Die Geologen wiesen zudem erstmals den schwarzen Farbstoff Melanin in fossilen Pilzen nach. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 24.11.2011, Seite 15, Natur & Wissenschaft

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