Zum Inhalt der Seite

Fußball-Randspalte

In Behandlung

Köln. Schiedsrichter Babak Rafati sucht nach seinem Selbstmordversuch professionelle Hilfe: Zwei Tage nach seiner Verzweiflungstat begab sich der Bundesliga-Schiedsrichter am Montag in stationäre Behandlung. Laut einer Presseerklärung des DFB sei der Grund für Rafatis Entscheidung »nach Mitteilung seines Anwalts ein bei ihm diagnostiziertes Krankheitsbild, das diesen Schritt erforderlich erscheinen lasse. Wie lange diese Behandlung voraussichtlich andauern wird, sei derzeit noch nicht absehbar«. Dem Vernehmen nach seien seine Motive zumindest nicht in Verwicklungen in den Wettskandal oder in die Steueraffäre zu suchen.

(sid/jW)

KSC bewältigen

Karlsruhe. Zweitligist Karlsruher SC hat das notwendig gewordene Nachlizenzierungverfahren erfolgreich bewältigt. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) bescheinigte dem KSC den Nachweis der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit für die laufende Spielzeit. Das teilte der Klub am Montag mit.
Anzeige

(sid/jW)

Fliegender Regenschirm

Granada. Die Premiera Divisón-Begegnung zwischen dem FC Granada und Real Mallorca ist am Sonntag abend in der 63. Minute abgebrochen worden, nachdem Linienrichter Xavi Aguilar von einem Zuschauer durch den Wurf eines Regenschirms verletzt worden war. Der Linienrichter wurde von dem Schirm im Gesicht getroffen und blutend vom Platz geführt. Die Polizei nahm den Übeltäter fest. Granada führte zum Zeitpunkt des Abbruchs mit 2:1.

(sid/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 22.11.2011, Seite 16, Sport

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!