-
21.11.2011
- → Ausland
Libyen: Übergangsrat will nicht ausliefern
Sintan. Die libysche Übergangsregierung will den Sohn von Muammar Al-Ghaddafi, Seif Al-Islam, nicht an den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag ausliefern. Das libysche Volk wolle ihn in Libyen vor Gericht sehen, sagte Informationsminister Mahmud Schammam am Sonntag. Seif Al-Islam war am Samstag morgen im Süden Libyens festgenommen worden. Ihm werden Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen. Menschenrechtsorganisationen fordern, Seif Al-Islam aus Sicherheitsgründen nach Den Haag zu überstellen.
(dapd/jW)
(dapd/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland