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09.11.2011
- → Inland
Gefälligkeitsstudie für Vattenfall
Cottbus. Die Energiewirtschaft sieht trotz der Kritik von Umweltschützern eine Zukunft für die ostdeutsche Braunkohle. Diese könne auf dem Weg zu einem »klimafreundlichen, versorgungssicheren und preisstabilen« Energiemix noch lange zukunftsfähig bleiben, lautet die Kernaussage einer am Dienstag in Cottbus vorgestellten Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts Prognos. Der Energiekonzern Vattenfall und die Mitteldeutsche Braunkohlen AG (Mibrag) hatten die Untersuchung in Auftrag gegeben. Prognos-Experte Jens Hobohm erklärte, die Braunkohleindustrie sichere derzeit in Ostdeutschland rund 33500 Arbeitsplätze und sei einer der bedeutendsten regionalen Wirtschaftsmotoren.
Die Grüne Liga bezeichnete die Studie als »Verzweiflungstat« des Konzerns Vattenfall. Unter anderem würden darin die Beschäftigungseffekte der Kohleförderung »in schamloser Weise nach oben manipuliert«, erklärte deren Sprecher René Schuster.
(dapd/jW)
Die Grüne Liga bezeichnete die Studie als »Verzweiflungstat« des Konzerns Vattenfall. Unter anderem würden darin die Beschäftigungseffekte der Kohleförderung »in schamloser Weise nach oben manipuliert«, erklärte deren Sprecher René Schuster.
(dapd/jW)
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