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Wieder Dioxin in Futterzusätzen

Köln. In Futtermittelzusätzen aus zwei Betrieben in Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt sind erhöhte Dioxinwerte gemessen worden. Betroffen waren Werke des Kölner Zuckerproduzenten Pfeifer & Langen in Euskirchen und in Könnern, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Ein Sprecher des NRW-Landwirtschaftsministeriums bestätigte einen entsprechenden Bericht des NDR. Beliefert wurden offenbar Landwirte und Futtermittelhersteller in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Hamburg, Bayern und Rheinland-Pfalz. Der Grenzwert für den krebserregenden Stoff liegt nach Angaben des Ministeriums bei 0,75 Nanogramm pro Kilogramm. Bei den Kontrollen seien Werte über 1,0 gemessen worden. Bereits im Frühjahr waren wegen verunreinigter Futtermittel deutschlandweit Tausende Höfe gesperrt worden.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 08.11.2011, Seite 2, Inland

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