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Ecuador prüft Yasuni-Initiative

Quito. Ecuador wird im Dezember den Stand der internationalen Beteiligung am Yasuni-ITT-Projekt überprüfen. Sollte die von der Regierung in Quito für dieses Jahr angepeilte Mindestsumme von 100 Millionen US-Dollar bis dahin nicht auf dem von der UNO eingerichteten Treuhandkonto eingegangen sein, werde man »Plan B« aktivieren, warnte Präsident Rafael Correa am Sonnabend bei seiner wöchentlichen Rundfunkansprache. Ecuador hatte angeboten, auf die Förderung des Erdöls im Yasuni-Nationalpark zu verzichten, wenn die internationale Gemeinschaft im Gegenzug die Hälfte der dem Land dadurch entgehenden Einnahmen erstattet. Er sei der erste, der einen Erfolg dieser Initiative wünsche, sagte Correa, »aber ich kann den Armen meines Landes gegenüber nicht unverantwortlich sein und ewig warten«. (PL/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 10.10.2011, Seite 1, Ausland

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