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Syriens Regierung verteidigt sich

Genf. Die syrische Führung hat vor dem UN-Menschenrechtsrat Einsätze gegen Oppositionelle erklärt. »Syrien sieht sich terroristischen Bedrohungen ausgesetzt«, sagte Vizeaußenminister Faisal Mekdad am Freitag bei den Beratungen in Genf. Er erklärte unter anderem, seine Regierung sei seit sieben Monaten einem »Medienkrieg« und zahlreichen Formen von »Drohung und Täuschung« ausgesetzt. Außerdem verwies Mekdad auf die Reformankündigungen der Regierung und auf die für den 12. Dezember angekündigten Kommunalwahlen.

Die in Großbritannien ansässige Beobachtungsstelle für Menschenrechte in Syrien teilte mit, am Donnerstag habe es nahe der Grenze zur Türkei erneut Feuergefechte gegeben. Ein libanesischer Regierungsvertreter warf der syrischen Armee vor, bei der Verfolgung eines Syrers auf libanesisches Gebiet vorgedrungen zu sein.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 08.10.2011, Seite 7, Ausland

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