Zum Inhalt der Seite

Türkei entsendet Erkundungsschiff

Istanbul. Die Türkei hat im Streit mit Zypern um Gasvorkommen vor der Mittelmeerinsel am Freitag ein eigenes Erkundungsschiff entsandt. Zypern hatte am Sonntag mit Erkundungsarbeiten vor der Küste begonnen. Die Türkei hatte dagegen protestiert und eigene Bohrungen angekündigt. Regierungschef Recep Tayyip Erdogan schloß auch eine Begleitung durch Kriegsschiffe nicht aus. Nach Ansicht der Türkei darf Zypern keine Bohrungen vor der Küste einleiten, solange Zypern in einen griechischen und einen türkischen Teil gespalten ist. Die Republik Zypern umfaßt völkerrechtlich die gesamte Insel, faktisch befindet sich der Nordteil jedoch seit 1974 unter türkischer Kontrolle. Die Türkische Republik Nordzypern wird nur von der Türkei anerkannt, (AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 24.09.2011, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!