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Evangelische Kirche entschuldigt sich
Berlin. Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat ehemalige Heimkinder um Verzeihung für erlittenes Leid und Unrecht in kirchlichen Einrichtungen gebeten. In einer gemeinsamen Erklärung bekannten sich der EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider und Diakonie-Präsident Johannes Stockmeier am Sonntag in Berlin zum Versagen der evangelischen Heimerziehung in den Nachkriegsjahren. Beide betonten, man wolle den Weg der Aufarbeitung und des Dialogs mit den Ehemaligen weiter beschreiten. Dabei solle es auch um »angemessene Hilfen und materielle Unterstützung« gehen. EKD und Diakonie beteiligen sich am sogenannten Heimkinderfonds, der mit insgesamt 120 Millionen Euro ausgestattet werden soll. Die großen Kirchen sollen ein Drittel der Summe beisteuern.
(AFP/jW)
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