Zum Inhalt der Seite

Kündigungen bei Opel Bochum beantragt

Bochum. Das Management des Autobauers Opel hat die Kündigung von 89 Mitarbeitern in seinem Bochumer Werk beim Betriebsrat beantragt. Wie die Beschäftigtenvertretung am Freitag nachmittag bekanntgab, sollen die Betroffenen zunächst per betriebsbedingter Änderungskündigung an den Standort Rüsselsheim versetzt werden. Falls sie sich weiterhin weigerten, nach Hessen zu wechseln, würden Beendigungskündigungen ausgesprochen, so Bochums Betriebsratschef Rainer Einenkel (Foto). »Wir werden jeder einzelnen dieser betriebsbedingten Kündigungen widersprechen«, bekräftigte er. Einenkel hält das Vorgehen des Unternehmens für einen Verstoß sowohl gegen die gesetzlich vorgeschriebene Sozialauswahl als auch gegen bestehende Betriebsvereinbarungen. (dab)

Ausführlicher Beitrag in der morgigen jW-Ausgabe
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 22.08.2011, Seite 1, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!