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Der Fall Dada

Traurig, aber wohl wahr: Schriftsteller in Deutschland brauchen nach Ansicht von Autor Maik Brüggemeyer juristischen Beistand. »Als Schriftsteller, der über die Gegenwart schreibt, kommt man in Deutschland ohne Anwalt nicht mehr aus«, sagte Brüggemeyer dem Focus. Hintergrund ist der Veröffentlichungsaufschub seines ersten Romans »Das Da-Da-Da-Sein«, der vergangene Woche bei Aufbau erscheinen sollte. Demnach stoppte der Verlag die Auslieferung, nachdem eine einstweilige Verfügung gegen das Buch angedroht worden war. Eine Frau glaube, darin porträtiert zu werden, und fühle sich in ihren Persönlichkeitsrechten verletzt, hieß es. Brüggemeyer will seinen Roman nun den Wünschen der juristischen Gegenspielerin anpassen und dann im September auf den Markt bringen. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.08.2011, Seite 12, Feuilleton

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