-
08.08.2011
- → Sport
Tennis: Magenverstimmung
Carlsbad. Ein verdorbenes Mittagessen hat Andrea Petkovics Traum vom dritten Turniersieg ihrer Karriere platzen lassen. Die Darmstädterin verpaßte nach einer Einlage der besonderen Art das Finale von Carlsbad. Bei 0:4 im zweiten Satz gab es für sie kein Halten mehr. Sie rannte vom Centre Court schnurstracks auf die nächstgelegene Toilette und bereitete der Quälerei unter der Sonne Kaliforniens ein Ende. »Da lag etwas wie ein Stein in meinem Magen, und das mußte raus. Ich konnte es nicht länger zurückhalten. Ich bin normalerweise nicht die große feine Dame, aber ich wollte es nicht vor den ganzen Zuschauern tun müssen«, sagte »Petko« nach der 6:4-0:6-4:6-Niederlage im Halbfinale gegen Agnieszka Radwanska (Polen). Petkovic konnte sich aber mit dem erstmaligen Sprung in die Top Ten trösten.
(sid/jW)
(sid/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Sport