Zum Inhalt der Seite

Globale Aktienmärkte hochgradig nervös

New York. Der Freitag war weltweit von hypernervösen Aktienmärkten geprägt. Nachdem die Börsenspekulanten im Tagesverlauf wegen der schlechten Konjunkturaussichten in den USA und der weiter schwelenden Euro-Krise massiv Aktien verkauft hatten, waren die Leitindizes zum Teil um bis zu drei Prozentpunkte gefallen. Vermeintlich positive Nachrichten vom US-Arbeitsmarkt sorgten am Nachmittag für eine gewisse Entspannung.

Da startete der US-Leitindex Dow-Jones den Handelstag sogar mit leichten Gewinnen. Ursache: Das US-Arbeitsministerium hatte zuvor mitgeteilt, daß die (aus ihrer Sicht entscheidende) Arbeitslosenquote im Juli leicht gesunken sei – auf 9,1 Prozent. Zudem seien 117000 Jobs zusätzlich geschaffen worden (Einwohnerzahl der USA: 311 Millionen).

(dapd/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 06.08.2011, Seite 1, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!