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FDP-Fraktionschef kritisiert Barroso

Berlin. FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle wirft EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso »fahrlässiges« Handeln in der Schuldenkrise vor. »Um den Euro zu festigen, brauchen wir einen wirksamen und durchsetzungsstarken Stabilitäts- und Wachstumspakt 2 – und keinen leichtfertigen Brief aus Brüssel. Es ist unüberlegt und fahrlässig, jetzt etwas in Frage zu stellen, worauf sich die Staats- und Regierungschefs erst vor kurzem geeinigt haben«, sagte der frühere Bundeswirtschaftsminister der Bild-Zeitung (Online-Ausgabe). Barroso hatte sich am Donnerstag angesichts der nervösen Märkte für eine Neubewertung des Euro-Rettungsfonds EFSF ausgesprochen. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 06.08.2011, Seite 9, Kapital & Arbeit

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