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03.08.2011
- → Ausland
Kuba ändert Migrationspolitik
Havanna. Kuba will seine Migrationspolitik den veränderten Bedingungen anpassen. Das kündigte der kubanische Präsident Raúl Castro am Montag (Ortszeit) im Rahmen einer Parlamentsdebatte an. Man sei bei der Ausformulierung eines Maßnahmenpakets vorangekommen, mit dem die Verbindungen Kubas zu den im Ausland lebenden Kubanern verstärkt werden sollen, sagte der Staatschef. Einige Maßnahmen hätten zum Zeitpunkt ihrer Einführung eine Berechtigung gehabt, seien heute jedoch überholt, äußerte Castro. So hätten die USA in den ersten Jahren der Revolution »Terroristen und Verrätern jeder Art« Unterschlupf gewährt und gezielt gut ausgebildete Menschen abgeworben. Heute verlasse die Mehrheit aus wirtschaftlichen Gründen das Land, liebe aber weiterhin ihre Heimat und zeige sich solidarisch mit ihren Landsleuten. Kuba werde jedoch in das Paket auch Maßnahmen aufnehmen, durch die »der Raub von Talenten, den die mächtigen Nationen praktizieren« verhindert werden solle.
(PL/jW)
(PL/jW)
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