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21.07.2011
- → Inland
CSU-Chef bricht Lanze für Rüstungsindustrie
Donauwörth. Der bayerische Ministerpräsident und CSU-Chef
Horst Seehofer (Bild) verstärkt in der Debatte über die
geplante Bundeswehrreform den Druck auf Verteidigungsminister
Thomas de Maizière (CDU). Seehofer betonte am Mittwoch, es
müsse darauf geachtet werden, »das Kind nicht mit dem
Bade auszuschütten«. Seehofer sagte bei einem Besuch der
Rüstungsfirma Eurocopter Deutschland in Donauwörth, bei
sämtlichen Kürzungen im Bundeswehretat müßten
»die Langfristeffekte und die Folgekosten«
berücksichtigt werden. Die Bundesregierung müsse
»die Weichen dafür stellen, daß die Kompetenz
bayerischer und deutscher Unternehmen im Luft- und Raumfahrtbereich
nicht unwiederbringlich verlorengeht«. Deutschland brauche
auch in Zukunft eine moderne, schlagkräftige und den
Anforderungen an internationale Auslandseinsätze gewachsene
Bundeswehr. Das Rückgrat der Streitkräfte sei
Spitzentechnologie bei der Ausrüstung.(dapd/jW)
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