-
19.07.2011
- → Inland
Flashmob fürAufnahme von Flüchtlingen
Berlin. Die »Save me«-Kampagne ruft in Berlin und
anderen Städten zum Flashmob auf, um auf die Situation von
Flüchtlingen in Nordafrika und dem Nahen Osten aufmerksam zu
machen und deren Aufnahme in Deutschland zu fordern. »Kommt
am Samstag um 11.55 Uhr auf den Alexanderplatz! Bringt
Schwimmflügel, Rettungsringe, Gummiboote und sonstige
Badesachen mit!« heißt es in einem Aufruf.
Das UN-Flüchtlingshilfswerk habe wiederholt an die EU-Staaten appelliert, sich an der Aufnahme von Menschen aus den Krisengebieten zu beteiligen. »Weil die europäischen Staaten bisher kaum auf diese dringenden Forderungen reagierten, sehen viele Menschen nur einen Ausweg: die lebensgefährliche Flucht über das Mittelmeer«, heißt es in dem Text von »Save me«. Über 1600 Menschen seien so seit Anfang 2011 ums Leben gekommen. Europa müsse endlich Verantwortung übernehmen. »Deshalb fordern wir von der Bundesregierung die Aufnahme von schutzbedürftigen Flüchtlingen aus Nordafrika und dem Nahen Osten«.(jW)
Das UN-Flüchtlingshilfswerk habe wiederholt an die EU-Staaten appelliert, sich an der Aufnahme von Menschen aus den Krisengebieten zu beteiligen. »Weil die europäischen Staaten bisher kaum auf diese dringenden Forderungen reagierten, sehen viele Menschen nur einen Ausweg: die lebensgefährliche Flucht über das Mittelmeer«, heißt es in dem Text von »Save me«. Über 1600 Menschen seien so seit Anfang 2011 ums Leben gekommen. Europa müsse endlich Verantwortung übernehmen. »Deshalb fordern wir von der Bundesregierung die Aufnahme von schutzbedürftigen Flüchtlingen aus Nordafrika und dem Nahen Osten«.(jW)
Anzeige
Samstag, 11.55 Uhr, vor dem Brunnen an der Galeria Kaufhof auf dem Alexanderplatz, Berlin-Mitte
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland