-
16.07.2011
- → Ausland
Erneut Journalist in Honduras ermordet
Tegucigalpa. In Honduras ist der Direktor eines ländlichen
Radiosenders erschossen worden, der ein Anhänger des
gestürzten Präsidenten Manuel Zelaya war. Der
26jährige Journalist sei auf einem Motorrad unterwegs gewesen,
als er gestoppt worden sei, teilte die Polizei mit. Unbekannte
Angreifer hätten dem Mann in den Kopf geschossen. Das Opfer
sei später in einem Krankenhaus seinen Verletzungen erlegen.
Seit 2007 sind nach Angaben von Menschenrechtsaktivisten mindestens
22 Journalisten in Honduras ermordet worden. (dapd/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland