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Texas richtet Mexikaner hin

Washington. Trotz Interventionen der US-Regierung und Mexikos hat der US-Bundesstaat Texas das Todesurteil gegen einen Mexikaner vollstreckt. Zuvor hatte die US-Regierung den Obersten Gerichtshof des Landes vergeblich dazu aufgefordert, die Hinrichtung zu stoppen, da sie den außenpolitischen Interessen der USA »irreparablen Schaden« zufügen würde. Humberto Leal war 1998 wegen Vergewaltigung und Ermordung einer 16jährigen schuldig gesprochen worden. Allerdings hatte der Sohn mexikanischer Einwanderer keine konsularische Hilfe bekommen, wie es die Wiener Konvention vorschreibt. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.07.2011, Seite 6, Ausland

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