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UN-Bericht kritisiert Israel

Jerusalem. Ein UN-Bericht hat der israelischen Armee unverhältnismäßige Gewalt bei ihrem Vorgehen gegen Proteste am Jahrestag der palästinensischen »Nakba« (Katastrophe) vorgeworfen. Die Soldaten hätten am 15. Mai an der Grenze zum Libanon »das Feuer mit scharfer Munition direkt auf unbewaffnete Demonstranten« eröffnet und dabei sieben Menschen getötet. Dies hätte nicht »im Verhältnis zur Bedrohung der Soldaten« gestanden. Nach Angaben von Haaretz wurde der Bericht von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon und von den 15 Mitgliedern des UN-Sicherheitsrats offiziell gebilligt. Ban rief die israelischen Streitkräfte dazu auf, »in einer solchen Situation vom Einsatz scharfer Munition abzusehen«. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 07.07.2011, Seite 1, Ausland

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