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Keine Übergabe toter Palästinenser

Jerusalem. Die israelische Regierung hat Gespräche zur Übergabe von Leichen getöteter Palästinenser vorerst beendet. Das teilte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums am Dienstag mit. Zur Begründung gab er an, die israelischen Behörden wollten zunächst die Identität der 84 Toten, die seit der Besetzung des Gazastreifens und des Westjor­danlands durch Israel 1967 gestorben waren, überprüfen. Geheimdienstminister Dan Meridor sagte dagegen, die Regierung wolle die sterblichen Überreste als Faustpfand für die Verhandlungen über eine Freilassung des seit 2006 im Gazastreifen festgehaltenen israelischen Soldaten Gilad Schalit zurückhalten.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 06.07.2011, Seite 6, Ausland

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