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Somalier in Belgien verurteilt

Brüssel. Im ersten Piraterieprozeß in Belgien ist am Mittwoch ein junger Somalier zu zehn Jahren Haft verurteilt worden. Dem »etwa 18 Jahre« alten Angeklagten war vorgeworfen worden, an der Kaperung des belgischen Schiffes »Pompéi« im April 2009 beteiligt gewesen zu sein. Der in der Akte als »Pirat 001« geführte Somalier hatte die Vorwürfe zurückgewiesen. Der Somalier war im November 2010 vor der kenianischen Küste gefaßt worden, als er sich gerade an einem Übergriff auf ein weiteres Schiff beteiligte. Er bestritt, von den Überfallplänen gewußt zu haben. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 30.06.2011, Seite 6, Ausland

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