Zum Inhalt der Seite

Früherer BKA-Chef war CIA-Spitzel

Hamburg. Der frühere Chef des Bundes­kriminalamts (BKA) Paul Dickopf war CIA-Agent. Das gehe aus seiner Personalakte hervor, die das Nationalarchiv in Washington zugänglich gemacht habe, berichtete der Spiegel am Sonntag vorab. »Unsere grundlegende Beziehung mit Herrn Dickopf ist heimlicher Art, aber die offiziellen Kontakte werden als Deckmantel für Treffen mit ihm benutzt«, notierte der damalige CIA-Chef demnach in der Akte. Der frühere SS-Untersturmführer war von 1965 bis 1971 Präsident des BKA. Nach ihm ist heute noch in Meckenheim bei Bonn die Straße benannt, an der das BKA eine Außenstelle hat. (AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 20.06.2011, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!