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GEW: Ministerin Schavan irrt

Frankfurt. Der Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Ulrich Thöne, übte in einer Pressemitteilung scharfe Kritik an einer Erklärung der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Annette Schavan (CDU). Schavan sieht das Ziel, zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Bildung und Forschung aufzuwenden, in greifbare Nähe gerückt. Ihr gefährliches Zahlenspiel drohe nach hinten loszugehen, da die Steigerung des Anteils der Bildungsausgaben am BIP konjunkturbedingt sei, so Thöne. 2009 sei das BIP um ca. fünf Prozent gesunken, damit habe sich automatisch der Anteil der relativ statischen Bildungsausgaben erhöht, ohne daß sich die Situation im Bildungsbereich verbessert hätte. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.06.2011, Seite 5, Inland

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