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Freispruch für Gurke, Tomate und Salat
Berlin. Die Warnung vor Tomaten, Gurken und Blattsalaten im
Zusammenhang mit dem gefährlichen Darmbakterium EHEC ist
aufgehoben. Dies sei geschehen, weil die Quelle des Erregers auf
Sprossen aus einem niedersächsischen Betrieb eingegrenzt
werden konnte, sagte der Präsident des Bundesinstituts
für Risikobewertung, Andreas Hensel, am Freitag in Berlin.
Verbraucher sollten Sprossen keinesfalls roh verzehren. Auch
sollten alle Lebensmittel entsorgt werden, die aus dem Bio-Betrieb
»Gärtnerhof« im niedersächsischen
Bienenbüttel stammten, so Hensel. Während die Zahl der
aufgrund von EHEC gestorbenen Patienten am Freitag auf 32 stieg,
sind Neuerkrankungen in besonders betroffenen Ländern wie
Niedersachsen und Hamburg zurückgegangen. Der Deutsche
Bauernverband bezifferte unterdessen die Verluste der
Gemüsebauern durch EHEC-Warnungen auf etwa 65 Millionen Euro
in Deutschland und europaweit auf 500 bis 600 Millionen Euro.
(dapd/AFP/jW)
(dapd/AFP/jW)
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