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04.06.2011
- → Feuilleton
Ältestes Kino
Von Silke Milius
Dichter Andrang herrscht seit dieser Woche wieder vor dem Cottbuser
»Weltspiegel«. Das Kino, das 1911 erstmals
eröffnet wurde, gilt als der älteste noch in Deutschland
erhaltene Kinozweckbau. Nach rund zweijähriger
Schließzeit und umfangreicher Sanierung öffnete es am
Dienstag abend endlich wieder feierlich seine Pforten. Zur Premiere
wurde der Tanzfilm »Pina« über die berühmte
Tanz-Choreographin Pina Bausch und ihr Wuppertaler Tanztheater
gezeigt – und das in moderner 3D-Technik von Wim Wenders. Der
war auch prompt Ehrengast und zeigte sich natürlich von dem
historischen Kino sehr beeindruckt. Er betonte, wie wichtig er es
findet, daß auch kleine Kinos erhalten werden und alternative
Filmprogramme neben den kommerziellen, oft recht seelenlosen
Großkinos bieten.
Der Cottbuser »Weltspiegel« bietet einen großen historischen Kinosaal mit 500 Plätzen. Bis zum Herbst sollen zusätzlich noch zwei kleine Kinosäle mit je 80 Plätzen entstehen. So bietet das Kino derzeit einen kuriosen Anblick: Von vorn erstrahlt die Jugendstil-Fassade in neuem beeindruckenden Glanz. Direkt links daneben stehen Baugerüste am Gebäude, wo gerade der Rohbau für die neuen Kinoräume und für eine Kinobar entstehen. Zum 100. Geburtstag des »Weltspiegel« am 4. Oktober 2011 soll dann alles komplett fertig sein. Der Film »Pina« läuft noch bis zum Mittwoch, 8. Juni.
Der Cottbuser »Weltspiegel« bietet einen großen historischen Kinosaal mit 500 Plätzen. Bis zum Herbst sollen zusätzlich noch zwei kleine Kinosäle mit je 80 Plätzen entstehen. So bietet das Kino derzeit einen kuriosen Anblick: Von vorn erstrahlt die Jugendstil-Fassade in neuem beeindruckenden Glanz. Direkt links daneben stehen Baugerüste am Gebäude, wo gerade der Rohbau für die neuen Kinoräume und für eine Kinobar entstehen. Zum 100. Geburtstag des »Weltspiegel« am 4. Oktober 2011 soll dann alles komplett fertig sein. Der Film »Pina« läuft noch bis zum Mittwoch, 8. Juni.
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