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04.06.2011
- → Feuilleton
Knuts Reinkarnation
Knut lebt – irgendwie, aber woanders als gedacht. Mit einer
zwei mal vier Meter großen und aus einem zehn Tonnen schweren
Block hergestellten Eisbärenskulptur, die tatsächlich aus
Eis bestehen soll, will der britische Künstler Mark Coreth im
Hafen von Sydney auf die Erderwärmung aufmerksam machen.
Anders als Knut, das kürzlich verendete Symbol des Berliner
Klimawandels, kann man die Skulptur für zwei australische
Dollar streicheln. Die Erlöse sollen Umwelt- und
Klimaschutzorganisationen zugute kommen. Allerdings ist nicht zu
erwarten, daß die vergängliche Skulptur, die Coreth
bereits in Kopenhagen, London, den kanadischen Städten
Montreal und Toronto sowie dem nordwestenglischen Manchester
installiert hatte, im Kampf gegen den Klimawandel mehr ausrichtet
als Knut. (AFP/jW)
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