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Knuts Reinkarnation

Knut lebt – irgendwie, aber woanders als gedacht. Mit einer zwei mal vier Meter großen und aus einem zehn Tonnen schweren Block hergestellten Eisbärenskulptur, die tatsächlich aus Eis bestehen soll, will der britische Künstler Mark Coreth im Hafen von Sydney auf die Erderwärmung aufmerksam machen. Anders als Knut, das kürzlich verendete Symbol des Berliner Klimawandels, kann man die Skulptur für zwei australische Dollar streicheln. Die Erlöse sollen Umwelt- und Klimaschutzorganisationen zugute kommen. Allerdings ist nicht zu erwarten, daß die vergängliche Skulptur, die Coreth bereits in Kopenhagen, London, den kanadischen Städten Montreal und Toronto sowie dem nordwestenglischen Manchester installiert hatte, im Kampf gegen den Klimawandel mehr ausrichtet als Knut. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 04.06.2011, Seite 13, Feuilleton

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