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Sachsen Anhalt plant Kohlekraftwerk

Halle. Sachsen-Anhalt will mit dem Atomausstieg den Anteil der Braunkohle in der Stromversorgung ausbauen. Die Landesregierung setzt sich für den Bau eines neuen Braunkohlekraftwerks und den Aufschluß eines Tagebaus im Süden des Landes ein. »Speziell für unser Land muß die Braunkohle eine Option sein, um die Energieversorgung zu gewährleisten«, sagte Wirtschaftsministerin Birgitta Wolff (CDU) der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Donnerstagausgabe). Mit der Mitteldeutschen Braunkohlengesellschaft (Mibrag) gebe es einen potenziellen Investor, der ein Kraftwerk in Profen mit einer Leistung von 600 Megawatt bauen will. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) forderte die Bundesregierung in der Zeitung auf, beim Ausstieg aus der Atomenergie nicht nur auf erneuerbare Energien und Gaskraftwerke, sondern auch auf die Verstromung ostdeutscher Braunkohle zu setzen. Eine Volkswirtschaft wie Deutschland müsse weitgehend autark sein.

(ots/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 03.06.2011, Seite 9, Kapital & Arbeit

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