Dänemark rutscht in die Rezession
Kopenhagen. Ausgerechnet das reiche Dänemark ist wider
Erwarten in die Rezession abgerutscht. Das Bruttoinlandsprodukt
(BIP) schrumpfte von Januar bis März um 0,5 Prozent im
Vergleich zum Vorquartal, wie das dänische Statistikamt am
Dienstag mitteilte. Bereits von Oktober bis Dezember war das
dänische BIP um 0,2 Prozent zurückgegangen, wie die
Behörde seine vorläufigen Zahlen nun korrigierte.
Offiziell wird bei einem zweimaligen Schrumpfen der
Wirtschaftsleistung hintereinander von Rezession gesprochen.
Analysten hatten mit einem Wachstum des dänischen BIP um 0,5 Prozent im ersten Quartal gerechnet. Gründe für den unerwarteten Rückgang sind laut Statistik ein Rückgang der Binnennachfrage und der Investitionen. Der private Konsum schwächelt, vor allem aufgrund gestiegener Verbraucherpreise insbesondere für Energie. Dänemark rangiert nach Angaben des Internationalen Währungsfonds (IWF) mit einem Pro-Kopf-BIP von umgerechnet 56115 Dollar auf Platz fünf in der Welt (BRD auf Platz 16). (AFP/jW)
Analysten hatten mit einem Wachstum des dänischen BIP um 0,5 Prozent im ersten Quartal gerechnet. Gründe für den unerwarteten Rückgang sind laut Statistik ein Rückgang der Binnennachfrage und der Investitionen. Der private Konsum schwächelt, vor allem aufgrund gestiegener Verbraucherpreise insbesondere für Energie. Dänemark rangiert nach Angaben des Internationalen Währungsfonds (IWF) mit einem Pro-Kopf-BIP von umgerechnet 56115 Dollar auf Platz fünf in der Welt (BRD auf Platz 16). (AFP/jW)
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