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Waffenruhe nach ­Kämpfen in Jemen

Sanaa. Der jemenitische Präsident Ali Abdullah Saleh und der Anführer des mächtigsten Stammes des Landes haben sich nach fünf Tagen schwerer Feuergefechte in der Hauptstadt Sanaa am Samstag auf einen Rückzug ihrer Kämpfer geeinigt. 124 Menschen waren seit vergangenem Dienstag bei den Kämpfen ums Leben gekommen. Die seit Monaten andauernden Proteste gegen den seit 33 Jahren regierenden Saleh dürften unabhängig von dem Abkommen weitergehen. Der Konflikt zwischen Saleh und Al-Ahmar, dem Haschid-Stammesführer, war eskaliert, als Soldaten des Präsidenten zu Wochenbeginn versucht hatten, das Haus Al-Ahmars zu stürmen.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 30.05.2011, Seite 2, Ausland

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