China drängt in IWF auf Machtzuwachs
Peking. Nach dem Rücktritt von Dominique Strauss-Kahn als Chef
des Internationalen Währungsfonds (IWF) hat China auf eine
Beteiligung der Schwellenländer an der Führung der
Finanzorganisation gedrängt. Eine Sprecherin des Pekinger
Außenministeriums äußerte sich dazu am Donnerstag.
China sei stets der Meinung gewesen, daß der IWF Stellen nach
den Prinzipien der Unparteilichkeit, der Transparenz und den
Fähigkeiten der Kandidaten besetzen sollten, sagte sie.
Traditionell wird der IWF-Chefposten von einem Europäer besetzt, die EU beharrt demzufolge darauf, auch den nächsten zu stellen. Strauss-Kahn hatte am Donnerstag in einem Brief an den IWF-Vorstand seinen Rücktritt erklärt. Er war am Sonnabend unter dem Verdacht der versuchten Vergewaltigung in New York festgenommen worden.
(AFP/jW)
Traditionell wird der IWF-Chefposten von einem Europäer besetzt, die EU beharrt demzufolge darauf, auch den nächsten zu stellen. Strauss-Kahn hatte am Donnerstag in einem Brief an den IWF-Vorstand seinen Rücktritt erklärt. Er war am Sonnabend unter dem Verdacht der versuchten Vergewaltigung in New York festgenommen worden.
(AFP/jW)
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