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12.05.2011
- → Feuilleton
Google-Werbung
Google bekommt wegen seines Werbesystems Ärger mit dem
US-Justizministerium. Wie der Suchmaschinenbetreiber am Dienstag
(Ortszeit) in einer Meldung an die Börsenaufsicht SEC
mitteilte, geht es dabei um den Umgang des Konzerns mit nicht
genannten Werbekunden. Nach eigenen Angaben hat Google für
eine mögliche Einigung mit dem Ministerium Rücklagen in
Höhe von 500 Millionen Dollar gebildet. Gegen das
Google-Werbesystem, das Anzeigen zu Suchanfragen einblendet, wurde
schon mehrfach ermittelt. Es besteht der Verdacht, daß Google
die Suchergebnisse zugunsten seiner Kunden manipuliert. Das
Werbesystem ist die Haupteinnahmequelle des weltweit
mächtigsten Internetunternehmens aus Kalifornien. Allein in
den ersten drei Monaten dieses Jahres verdiente Google damit 8,3
Milliarden Dollar. (AFP/jW)
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