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Datenschützer kritisiert Zensus

Hamburg. Kurz vor dem Start der Volkszählung, dem sogenannten Zensus 2011, hat der Datenschutzbeauftragte der Bundesregierung, Peter Schaar, Zweifel an dem Aufwand für die Befragung geäußert. »Ob sich die hohen Kosten für den Zensus rechnen, werden wir wohl erst dann wissen, wenn die Ergebnisse vorliegen«, sagte Schaar dem Hamburger Abendblatt vom Mittwoch. Er kritisierte zudem eine Frage nach der Religion in dem Zensus-Fragebogen. Ab Montag werden im Rahmen des Zensus 2011 rund 7,9 Millionen zufällig ausgewählte Bürger mit 46 Fragen zu ihrer Lebens- und Erwerbssituation oder ihrem Bildungsstand ausgehorcht.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 05.05.2011, Seite 5, Inland

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