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Commerzbank mit Milliardengewinn

Frankfurt/Main. »Bankenrettung« durch die Steuerzahler, Nullzinspolitik und Euro-Krise haben sich für die Finanzkonzerne offenbar gelohnt: Nach der Deutschen Bank meldet jetzt auch die teilverstaatlichte Commerzbank einen Milliardengewinn im ersten Quartal. Das operative Ergebnis in den ersten drei Monaten des Jahres betrug 1,1 Milliarden Euro, wie der Konzern am Montag auf Grundlage vorläufiger Zahlen mitteilte. Das Konzernergebnis lag den Angaben zufolge bei rund einer Milliarden Euro. Die Commerzbank hatte auf dem Höhepunkt der Finanzkrise dem Münchner Allianz-Konzern dessen Problemtochter Dresdner Bank abgenommen – und sich damit praktisch in die Pleite manöveriert. Insgesamt stützte der Bund das Institut dann mit 18,2 Milliarden Euro und hält seither 25 Prozent plus eine Aktie des Kapitals in Form einer stillen Einlage. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 03.05.2011, Seite 9, Kapital & Arbeit

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