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Zweite Mitarbeiterin von Tepco verstrahlt

Tokio. Beim Einsatz im schwer beschädigten japanischen Atomkraftwerk Fukushima ist eine zweite Arbeiterin einer hohen Strahlendosis ausgesetzt worden. Die Frau, die bei der medizinischen Betreuung der Arbeiter eingesetzt war, habe eine Strahlung von 7,49 Millisievert abbekommen, erklärte die AKW-Betreiberfirma Tepco am Sonntag. Der zulässige Grenzwert über drei Monate liegt bei fünf Millisievert. Nach Angaben von Tepco hat die Arbeiterin bislang keine Gesundheitsprobleme und sollte am Montag von einem Arzt untersucht werden. Bereits am vergangenen Mittwoch hatte Tepco mitgeteilt, daß eine Mitarbeiterin während ihrer Arbeit in Fukushima einer Strahlung von 17,55 Millisievert ausgesetzt gewesen war.

Linke japanische Gewerkschaften forderten bei Demonstrationen zum 1. Mai einen Ausstieg aus der Atomkraft. »Laßt uns die Förderung der Atomenergie durch die Regierung stoppen und sie zu einer Änderung ihrer Energiepolitik drängen«, sagte der Chef des Gewerkschaftsbunds Zenroren, Sakuji Daikoku, auf einer Kundgebung in Tokio. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 02.05.2011, Seite 1, Ausland

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