Zum Inhalt der Seite

Rebellen treiben Ölpreis hoch

Bengasi/Singapur. Mit einem Preis von fast 113 Dollar pro Barrel Erdöl hat der Markt in Asien am Montag auf die Erklärung libyscher Rebellen reagiert, die fast zum Erliegen gekommene Produktion mindestens vier Wochen lang nicht hochfahren zu können. So lange werde die Reparatur von beschädigtem Gerät dauern, sagte der Leiter der Ölförderung, Wahid Bughaigis, am Sonntag. Erst dann könne wieder Öl aus den Feldern Messla und Sarir im Osten Libyens gepumpt werden. Die Kämpfe zwischen den Rebellen und Regierungstruppen haben zu einem nahezu vollständigen Erliegen der libyschen Erdölförderung von rund 1,6 Millionen Barrel täglich geführt und damit seit Mitte Februar zu einem Preisanstieg von 34 Prozent beim Ölpreis beigetragen.

(dapd/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 26.04.2011, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!