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BP verklagt Bohrinseleigentümer

London. Ein Jahr nach der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko hat der britische Konzern BP den Eigentümer der Bohrinsel »Deepwater Horizon« auf 40 Millionen Dollar (27,4 Millionen Euro) Schadenersatz verklagt. BP leitete rechtliche Schritte gegen die Schweizer Firma Transocean und zwei weitere Unternehmen ein. Die US-Regierung erklärte am Donnerstag, daß BP eine weitere Milliarde Dollar für die Beseitigung der Schäden bereitstelle.

Am 20. April 2010 war die 80 Kilometer vor der Küste des US-Bundesstaats Louisiana gelegene Förderplattform »Deep­water Horizon« explodiert, elf Arbeiter starben. Zwei Tage lang stand die Bohrinsel in Flammen, bis sie auf den Ozeangrund sank. Hunderte Millionen Liter Rohöl strömten ins Meer, ehe BP drei Monate später nach mehreren gescheiterten Versuchen das lecke Bohrloch endlich schließen konnte.(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 23.04.2011, Seite 9, Kapital & Arbeit

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