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Deutsche Bank verzockte Milliarden

Hamburg. Die Deutsche Bank hat einem Magazinbericht zufolge durch die US-Immobilienkrise deutlich mehr Geld eingebüßt als bisher bekannt. Im Jahr 2007 verlor sie bei Wetten auf die Entwicklung des Marktes insgesamt 4,5 Milliarden Dollar (3,1 Milliarden Euro), berichtet der Spiegel in seiner aktuellen Ausgabe. Das Magazin beruft sich dabei auf den Bericht eines Untersuchungsausschusses des US-Senats. Demnach setzte die Bank damals 128 Milliarden Dollar auf eine positive Entwicklung der US-Häuserpreise, die sie teilweise durch Gegengeschäfte absicherte. Interne Warnungen von Immobilenhändlern der Bank seien dabei lange Zeit ignoriert worden, hieß es weiter.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.04.2011, Seite 9, Kapital & Arbeit

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