Zum Inhalt der Seite

Selbstmordanschlag in Afghanistan

Kabul. Bei einem Stammestreffen in der ostafghanischen Provinz Kunar hat ein Selbstmordattentäter am Mittwoch mindestens zehn Menschen mit in den Tod gerissen. Nach Angaben des Bildungsministeriums waren fünf der Opfer Schulkinder oder Jugendliche. Das Innenministerium teilte mit, sieben weitere Menschen seien verletzt worden. Stammesführer und Dorfbewohner hätten sich versammelt gehabt, um einen lokalen Streit beizulegen, als sich der Attentäter in die Luft sprengte.

Nach Angaben der Provinzregierung sind ein einflußreicher Stammesführer namens Hadschi Malik Sarin, sein Sohn und sein Neffe unter den Toten. Zunächst bekannte sich niemand zu dem Anschlag. Die Taliban wiesen jede Verantwortung zurück. Bei einem weiteren Attentat im Osten Afghanistans wurde am Mittwoch ein Isaf-Soldat getötet. (dpa/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 14.04.2011, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!