EZB leitet Zinswende ein
Frankfurt/Main. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat nach
fast zwei Jahren niedrigster Zinsen die Wende eingeleitet. Der
Zentralbankrat hob den wichtigsten Leitzins für die Euro-Zone
am Donnerstag von 1,0 Prozent auf 1,25 Prozent an. Der sogenannte
Hauptrefinanzierungssatz hatte seit 13. Mai 2009 auf dem
historischen Tief von 1,0 Prozent gelegen, um die Wirtschaft in der
2008 ausgebrochenen Krise zu stützen.
Der Hauptrefinanzierungssatz ist der Mindestzins, zu dem sich die Geschäftsbanken regulär mit Liquidität versorgen können. Die Anhebung war wegen der gestiegenen Inflation erwartet worden. Sie überstieg im März mit 2,6 Prozent die von der EZB gezogene Grenze von knapp unter 2,0 Prozent eindeutig. (dapd/jW)
Der Hauptrefinanzierungssatz ist der Mindestzins, zu dem sich die Geschäftsbanken regulär mit Liquidität versorgen können. Die Anhebung war wegen der gestiegenen Inflation erwartet worden. Sie überstieg im März mit 2,6 Prozent die von der EZB gezogene Grenze von knapp unter 2,0 Prozent eindeutig. (dapd/jW)
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