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Brasilien will weniger Dollars

Brasilia. Die Regierung Brasiliens will eine Aufwertung der heimischen Währung Real verhindern. Deshalb verschärfte Finanzminister Guido Mantega am Donnerstag die Strafsteuern auf Auslandskredite. Die größte Wirtschaftsnation Lateinamerikas leidet unter einer enormen Dollarschwemme. Allein im ersten Quartal 2011 flossen US-Dollars in Höhe von umgerechnet 24,5 Milliarden Euro ins Land. Das ist mehr als im gesamten Jahr 2010. Dadurch steigt der Außenwert des Real und Brasiliens Exportwaren werden teurer. Nun wird für alle Kredite in Fremdwährung, die eine Laufzeit unter zwei Jahren haben, eine sechsprozentige Finanzsteuer fällig. Bisher war dieser Aufschlag auf maximal einjährige Kredite begrenzt.

(dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 08.04.2011, Seite 9, Kapital & Arbeit

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