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Ecuador: Vorwurf des Völkermords

Quito. Die wichtigste Organisation der Ureinwohner Ecuadors hat Klage gegen Präsident Rafael Correa und mehrere Mitglieder seiner Regierung wegen »Völkermords« eingereicht. Die Förderung von Erdöl bedrohe das Überleben von zwei Indianervölkern, die bisher im Regenwald des Amazonasbeckens nahe der Grenze zu Peru ohne Kontakt zur Außenwelt lebten, begründete der Verband der eingeborenen Völker Ecuadors (CONAIE) die Entscheidung am Dienstag. Correa und seine Minister förderten ungeachtet der Folgen für die Ureinwohner die Ausbeutung des Erdöls in dem Gebiet der Tagaeri und der Taromenane. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 31.03.2011, Seite 6, Ausland

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